25. Juni 2013, von Edith

Alpstelle mit Familienanschluss….

Als klar war, dass wir die neuen Pächter der Alp Schrina sind, ging die Personalsuche los. Unsere Alp ist zu gross für ein 2er Team , aber zu klein für ein 3er Team, und wir wollten ja selber so oft wie möglich oben sein.

 

In der Theorie heisst das: Wenn nicht gerade Heuwetter angesagt ist, oder sonst irgendwelche Aufgaben zu Hause anstehen, ist mein Mann Hans auf der Alp und erledigt die zusätzlich anfallenden Arbeiten, wie zäunen, Unkrautbekämpfung, etc.

 

Da wir noch 3 schulpflichtige Kinder haben, reise ich jeweils am Freitagabend auf die Schrina und am Sonntagabend wieder in’s Unterland, ich bin für das Alp-Beizli zuständig.

Soweit die Theorie, welche glücklicherweise in der Praxis noch besser funktioniert als geplant !

 

Also suchten wir zusätzlich zu unserer Familie einen Älpler/in mit Sennereierfahrung und einen Hirt/in. Heute natürlich mittels Internet — eine leichte Sache, so dachten wir jedenfalls.

Auf einer Homepage eigens für Alppersonal setzten wir unser Inserat auf und warteten einfach ab, was sich so melden würde.

Ja, es meldeten sich viele……. die ersten fielen bereits durch unseren “Grobraster” bei der Dauer der Alpzeit. ( Älplern geht nun mal einfach länger als 2-3 Wochen Tapetenwechsel ).

Aussteiger mit einer verklärten Sicht des Alplebens….kein Stress, etwas Kühe melken und die Schönheiten der Natur bewundern, — das wär doch was. ( die kamen auch nicht in Frage)

Dann waren Arbeitszeit und Erfahrung, aber auch Alp-Beizli und Wandergebiet  immer wieder Thema. Was uns aber wirklich erstaunte war, dass die meisten der ernsthaft in Frage kommenden Bewerber nicht zusammen mit uns und unserer Familie auf der Alp sein wollten. 

 

Wieso wohl ? Vielleicht zuviel Kontrolle, oder keine Entscheidungsfreiheit, oder schlichtweg zuviel Betrieb, oder……..?

 

im nächsten Bericht stelle ich Euch unsere 2 Mit-Älpler vor

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