27. August 2013, von Edith

1, 2,3, ……38, 39, 40 ! oder doch nur 39 ?

Nebelwetter

Am Sonntag war Regenwetter und ich ging zusammen mit meinem Mann auf Rinderkontrolle zum Obersäss.

Bewaffnet bis an die Zähne mit Filzhut, Hirtenstock und Regenbekleidung ging das grosse Sehen und gesehen werden los.

 

Ich kenne leider unsere Rinder auch bald Ende Sommer noch nicht und muss mich mit dem Zählen begnügen. Hans kennt die Tiere natürlich nach Besitzer , weiss  aus welchen Linien sie stammen und kann so nach einer anderen Methode zählen.

 

Geschwollene Fesseln

 

 

Bei der Kontrolle geht es nicht nur um die Anzahl , sondern auch um die Gesundheit. Im steinigen Gelände gibt es oft geschwollene Füsse, die dann behandelt werden müssen.

 

1, 2, 3, ……….38, 39, 40 ! …..oder doch nur 39 ? Einmal kam ich beim Zählen auf 40, war mir aber nicht sicher, ob ich vielleicht ein Tier 2 mal gezählt hatte. Hans ging’s ähnlich und es fehlte uns einfach das Rind mit den geschwollenen Hinterbeinen.

der totale Durchblick

 

Also ging die Suche los! Erneut von Vorne bis Hinten die ganze Weide ablaufen. Natürlich kam gerade in diesem Moment der Nebel hoch und die Sicht war  himmlisch!!!

 

Als wir Flöck einfach nicht finden konnten, gingen wir nach vorne zur 2. Gruppe. Vor gut einer Woche haben Hans und Sonja die Rinder getrennt und einen Teil davon in den vorderen Bereich, den “oberen Butz” gebracht.

Vielleicht hat ja jemand das Tier gezügelt oder Flöck ist einem Wanderer nachgelaufen?

 

Auch dort konnten wir unser fehlendes Tier nicht finden. Mühsam und auch etwas ärgerlich, öffnete doch gerade jetzt Petrus seine Schleusen und es regnete Bindfäden. 

 

...bin wieder da !

 

Nun hiess es halt alles zurück und erneute Suche. Dank dem Regen hob sich der Nebel und als wir zum 2.Mal bei der ersten Gruppe an-

kamen, wer stand da zu vorderst ?

unser ” Galtlig ” . Ich würde gerne behaupten, dass sie ein ganz listiges Funkeln in den Augen hatte und sich riesig über das Katz und Maus – Spiel gefreut hat.

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