Archiv der Kategorie Alpgeschichten

19. August 2013, von Corina

Am 7. September ist Alpabfahrt

Die Krönung eines jeden Alpsommers, der grösste Lohn für einen Älpler, eine Augenweide für jeden Zuschauer und der ganze Stolz des Alpteams: die Alpabfahrt!

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16. August 2013, von Corina

Die Ruhe kehrt ein

Nachwuchssenn Fabio beim Buttern

 

 

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu. Der letzte Ferienjunge, Mathias, kehrt nach Hause zurück. Und auch unsere Tage hier auf der Alp Findels werden immer weniger. Seit Anfang August käsen wir nur noch jeden zweiten Tag, für mehr reicht die Milch nicht mehr. Auf der Galtweide wird die Kuhherde immer grösser und im Stall stehen immer weniger Lady’s zum Melken.

 

 

 

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12. August 2013, von Edith

wie die Sonne fliegen lernte… oder Einsatz der Rega

 

die guten Helfer

im Nachhinein können wir nun gut lachen, aber während des ganzen Geschehens war doch die Anspannung in allen Gesichtern des Personals, der Familie,  wie auch unserer zufällig anwesenden Beizli-Gästen sichtbar.

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12. August 2013, von Anne

Alltag kehrt ein

Liebe Leserinnen! Liebe Leser!

 

Schon wieder sind einige Wochen vergangen – dieser Alpsommer vergeht fast wie im Flug – und endlich ist der Alltag bei uns eingekehrt. Morgens melken, vormittags käsen (Anne) oder Kühe hirten (Markus), nachmittags Käsepflege, Haushalt, Garten (Anne) oder je nach Wetter so dies und das (Markus), abends wieder melken. Nach der Unruhe der letzten Wochen erlebe ich die Alltagsroutine als geradezu wohltuend und die kleinen Überraschungen, die uns durch die Tiere, das Wetter oder auch sonst wie beschert werden, reichen mir als Abwechslung vollkommen aus. Ein Beispiel:

 

Kuhgeschichten

Elfi, Fanta, Edera (v.l.)

Als ich heute Morgen in den Stall zum Melken kam, fand ich auf der einen Lägerseite, wo sonst die Rinder stehen und die derzeit leer ist, einen grossen Haufen Streue vor, der noch am Abend zuvor als ordentliches Bund in der Krippe gelegen hatte. Was war geschehen? Die Kuh Elma hatte sich nachts von ihrer Kette befreit und anscheinend einen neuen Schlafplatz gesucht, der jedoch erst noch gepolstert werden musste. Sie hat wohl die Streue auf die Hörner genommen und rings um sich verteilt. Als Markus am Morgen in den Stall kam, lag sie schön eingekuschelt mitten in dem Streuehaufen und guckte ihn mit unschuldigen Augen an. Selten habe ich am frühen Morgen so gelacht wie heute…

Überhaupt sind Kühe und Kälber für mich eine

Eibe

Herzensfreude und ein Seelentrost, denn Z´alpgehen kann auch ziemlich anstrengend für Leib und Seele sein… Wenn ich dann aber diese schönen runden Kühe sehe mit ihren wuschligen Ohren und stolzen Hörnern, die mich mit grossen Augen angucken und mir freundlich die Hand abschlecken, geht es mir gleich etwas besser. Auf der Rotmatt sömmern wir nur eigene Tiere der Rinderrasse Original Braunvieh, die bestens mit dem Gelände und Futter zurecht kommen. Quadratisch, praktisch, gut – das zeichnet auch diese Kühe aus, denn als Zweinutzungsrasse geben sie nicht nur gut Milch, sondern setzen auch ordentlich Fleisch an. So tummeln sich bei uns 25 grosse runde Kraftpakete, die im Umgang freundlich und im Verhalten zuverlässig und fleissig sind.

 

Käsearbeit

beim Käsewenden

Den Fleiss unserer Kühe merke ich seit Wochen im Kessi. Obwohl der Sommer fortschreitet, ist es immer noch gut gefüllt. 322 Liter waren es heute Morgen, das reichte für fünf Käselaibe. Seit zehn Tagen arbeite ich wieder allein am Kessi – Lorand schnuppert noch einige Wochen in einen grösseren Alpbetrieb hier im Muotatal hinein, bevor er nach Rumänien zurück reist. Es war eine spannende und lehrreiche Herausforderung, jemand anderem die Grundlagen des Käsens beizubringen, aber ich zweifle an meiner Eignung zum Lehrer. Mir fehlt es an Geduld und Milde – mein Perfektionismus machte auch vor dem Schüler nicht Halt, sorgt aber für schöne Käse im Keller. Dieser füllt sich zunehmend und die jungen Käse nehmen immer mehr Platz ein und verdrängen die restlichen alten vom Vorjahr, die wohl bald ins Tal zügeln müssen…

 

Liebe Leser, die Zeit im Tal läuft mir wie immer viel zu schnell davon. Denn die Alpgeschichten kann ich aus technischen Gründen leider nicht von der Alp erzählen, der Draht in die weite Welt liegt im Tal und das ist manchmal einfach zu weit weg. Daher lesen Sie von uns immer nur in grösseren Abständen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

 

Eine schöne Woche wünscht Ihnen herzlich

 

Anne

 

 

 

 

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09. August 2013, von Corina

Aus dem Leben eines “Stifts”

“Auch die Kühe werde nicht immer gehorchen”, wurde mir am Grabserberg gesagt, als ich den Kindergarten verliess.

Dies musste ich schon in den ersten Tagen spüren, doch unterdessen haben sich die Tiere an mich gewöhnt und ich kenne den Ruf, damit sie aufhorchen.

 

 

 

 

Im kommenden Artikel werde ich als Praktikantin, oder “Stift” (wie mich Reto nennt) meine ersten Eindrücke und Erlebnisse schildern.

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