12. August 2013, von Edith

wie die Sonne fliegen lernte… oder Einsatz der Rega

 

die guten Helfer

im Nachhinein können wir nun gut lachen, aber während des ganzen Geschehens war doch die Anspannung in allen Gesichtern des Personals, der Familie,  wie auch unserer zufällig anwesenden Beizli-Gästen sichtbar.

Rutschspuren

 

 

Während ihres täglichen Besuchs bei den Rindern, musste Sonja am Samstagvormittag feststellen, dass das Rind “Sonne” gestürzt war und sich verletzt hat. Die Spuren von der Felswand bis zum Stein, der es zum Halten brachte und dem das Tier sein Leben verdankt, waren deutlich sichtbar.

 

Schrecksekunden für jeden Hirten und jede Hirtin!

 

Danach ging es Schlag auf Schlag. Die Rega wurde aufgeboten, der Besitzer wurde benachrichtigt und ……. das warten ging los.

Jede Minute eine gefühlte kleine Ewigkeit.

 

Sonja blieb oben im Obersäss bei der verletzten Sonne und konnte so beim Erscheinen des Helikopters Zeichen geben.

 

bereit für den Flug

 

 

 

 Bis der Swiss Heli bei uns eintraf, war auch der Besitzer von Sonne auf der Alp und konnte mit auf’s Obersäss fliegen um das verletzte Rind transportfähig zu machen.

Zusammen mit Sonja und einer Flughelferin wurden ein Netz und Gurten um den Bauch und Hals gelegt, damit nichts passieren kann und Sonne sich auch während des Flug’s nicht freistrampelt. Und dann , ab nach unten!

 

 

 

Unten erwarteten wir mit Spannung den Helikopter, hören konnten wir ihn schon die ganze Zeit lang, aber die Nebelwolke versperrte uns die Sicht.

 

Wie geht es der Sonne, wie hoch oder schlimm sind die Verletzungen, überlebt sie das Ganze überhaupt?

 

Ankunft auf Schrina

 

 

Erleichterung als wir den Swiss Heli sahen und als er Sonne ganz sanft auf die Wiese legte, konnten wir uns einen ersten Eindruck der Verletzungen machen.

 

Es schien nichts gebrochen zu sein, denn nach der Medizin der Älpler , den Arnika-Chügeli , und dem überstandenen Schock des Flugs stand Sonne mit noch recht wackeligen Beinen auf. 

 

erste Befundaufnahme

 

 

 

Einige Schürfwunden, leichtes Humpeln und unter dem Fell wahrscheinlich viele blaue Flecken, so die erste Bilanz.

 

 

Wir hoffen, dass sich Rind Sonne gut erholt und bedanken uns beim Team des SwissHeli’s ganz herzlich!

Kategorien: Blog Alp Schrina | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Hallo liabi “Schriba-Älper”! Super Blog!! Ja genau, dass isch a spannenda Nomitag gsi mit däm Regaisatz! I bin aso au mit mina Handybilder go plagiera gsi am Obet!! ;-) So öpis gsiat ma – zum Glück – nid alltag!! D Greina hämmer also au no gfunda/bsuacht ufm Haiwäg… Dia holemer de aber wia sichs kört per Vehahänger wenn s de sowiit isch. Liabi GRüaSs und a schöni Regafreii Ziit und vielicht scho bis bald!! Seraina